S 10 Mühlviertler Schnellstraße

verläuft von Unterweitersdorf (A 7) über Freistadt bis zur Staatsgrenze bei Wullowitz

Die S 10 Mühlviertler Schnellstraße ist als Teilabschnitt des Korridors Linz-Prag Bestandteil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes und wird als autobahnähnliche, vierstreifige Schnellstraße mit Pannenstreifen und Mitteltrennung ausgeführt. Als E 55 (Europastraße) bedeutet sie die Anbindung an den europäischen Korridor 4 (Prag – Brünn – Wien). Durch diese Verbindung hat sie eine wichtige Funktion im Fernverkehr, bringt Entlastung von stark belasteten Ortsdurchfahrten und dient als regionale Anbindung des nordöstlichen Mühlviertels an den Linzer Zentralraum.

Die S 10 ist daher ein Verkehrsinfrastrukturprojekt von regionaler, nationaler und internationaler Bedeutung. Sie schließt an das Ausbauende der bestehenden A 7 Mühlkreis Autobahn nördlich von Linz an und endet an der österreichisch/tschechischen Staatsgrenze bei Wullowitz.

Die S 10 wird in drei Umsetzungsphasen errichtet, wobei der Abschnitt Unterweitersdorf bis Freistadt Nord bereits seit 21. Dezember 2015 unter Verkehr ist.

In Bau befindet sich seit November 2023 der rund sieben Kilometer lange Abschnitt Freistadt Nord bis Rainbach Nord. Die Verkehrsfreigabe ist im Jahr 2028 geplant.

Für den letzten rund neun Kilometer langen weiterführenden Abschnitt bis zur Staatsgrenze bei Wullowitz ist derzeit das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren im BMIMI in Durchführung. Der Baubeginn ist aus heutiger Sicht im Jahr 2029 geplant. 

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der  Website der ASFiNAG.