S 4 Mattersburger Schnellstraße

verläuft von Mattersburg (B 50) – Knoten Mattersburg (S 31) bis zum Knoten Wiener Neustadt (A 2/B 17)

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere  zur Vermeidung von Frontalzusammenstößen ist in den kommenden Jahren ein Sicherheitsausbau der S 4 Mattersburger Schnellstraße im Bereich Knoten Mattersburg bis Anschlussstelle Wiener Neustadt Süd geplant. Neben der Errichtung einer baulichen Mitteltrennung ist eine Verbreiterung der Fahrbahn vorgesehen. Zudem soll in jeder Fahrtrichtung ein durchgängiger Pannenstreifen errichtet werden. Die vorhandenen Brücken, Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen und die Auf- und Abfahrten der Anschlussstellen sollen angepasst werden.

Mit Ende 2023 wurde von der ASFINAG als Sofortmaßnahme für mehr Sicherheit die nach einem Verkehrssicherheitsgipfel vereinbarte temporäre bauliche Mitteltrennung auf der S 4 errichtet. Der Verkehr wird pro Fahrtrichtung wechselweise auf zwei beziehungsweise auf einer Fahrspur geführt.

Nach positivem Abschluss der materienrechtlichen Verfahren (Wasser-, Forst- und Naturschutzrecht) und Durchführung der bauvorbereitende Maßnahmen konnte im Februar 2025 mit dem Sicherheitsausbau der S 4 gestartet werden. Als erste Maßnahme werden die neuen Brückenobjekte über die ÖBB errichtet. 

Diese Brücken – bereits Teil der künftigen neuen Richtungsfahrbahn – werden bei Lanzenkirchen, Katzelsdorf, knapp vor Neudörfl und bei Bad Sauerbrunn errichtet. Im Anschluss daran beginnen die Bauarbeiten an der gesamten zweiten Richtungsfahrbahn, die aus zwei Fahrstreifen und einem Pannenstreifen bestehen wird. In der zweiten Phase – nach Fertigstellung der gesamten neuen 14,3 Kilometer langen Fahrbahn – verlagern sich die Bauarbeiten in den Mittelstreifen, der ebenfalls an den Stand der Technik angepasst wird. Für den Verkehr stehen dann aber bereits durchgehend jeweils zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Den Abschluss des Sicherheitsausbaus der S 4 bildet die Generalsanierung des derzeitigen Bestands.

Die Verkehrsfreigabe ist aus heutiger Sicht Ende 2029 geplant. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website der ASFiNAG