KI in der Logistik

Die zunehmende Digitalisierung und der technologische Fortschritt eröffnen weitreichende Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Logistik, beispielsweise zur Optimierung von Lieferketten, Reduktion von Kosten, Absicherung des Wirtschaftsstandortes und von Arbeitsplätzen sowie zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsbilanz. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich könnten von diesen Entwicklungen profitieren. Sie stehen jedoch vor Herausforderungen, da die Integration von KI-Technologien umfassendes Know-how und finanzielle Ressourcen erfordert.

Titelblatt "Möglichkeiten von KI in der Logistik"

Um diesen Unternehmen eine Orientierung zu bieten, hat das Bundesministerium ein Projekt initiiert, im Rahmen dessen nicht nur die technologischen Möglichkeiten und potenziellen Effizienzsteigerungen durch KI analysiert werden, sondern auch ein praxisnaher Leitfaden für die Implementierung solcher Technologien entwickelt worden ist, der auf die spezifischen Bedürfnisse der österreichischen Logistikwirtschaft zugeschnitten ist.

Darüber hinaus spielen die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU und Österreichs eine zentrale Rolle in der Untersuchung. Mit dem AI-Act hat die EU erstmals verbindliche Regelungen zur Nutzung von KI-Technologien geschaffen, die den sicheren und ethisch vertretbaren Einsatz sicherstellen sollen. Österreichische Unternehmen müssen daher nicht nur die technischen und wirtschaftlichen Aspekte bedenken, sondern auch die rechtlichen Vorgaben und den Datenschutz berücksichtigen.

Der Projektbericht beleuchtet daher auch diese regulatorischen Anforderungen und formuliert Empfehlungen, wie Unternehmen KI im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen einsetzen können.

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