Mobilitätskonferenz 2026 Multimodal unterwegs – sicher, smart, nachhaltig
Die Mobilitätskonferenz 2026 stand ganz im Zeichen einer zukunftsfähigen, multimodalen Mobilität. Mit rund 650 Teilnehmenden aus Verwaltung, Forschung, Wirtschaft und Praxis bot die Veranstaltung an zwei Tagen eine zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn unterschiedliche Akteure, Verkehrsträger und technologische Ansätze konsequent zusammengedacht werden.
Im Fokus der diesjährigen Konferenz stand die Frage, wie ein Mobilitätssystem gestaltet werden kann, das gleichermaßen sicher, intelligent und nachhaltig ist. Die Beiträge spannten dabei einen breiten Bogen: von Shared Mobility und Mikromobilität bis hin zu intermodalem Güterverkehr und Fragen der Kinder- und Jugendmobilität.
Auch die zahlreichen Side-Events trugen wesentlich dazu bei, bestehende Netzwerke (wie Mobilitätslabore oder Women in AI) zu stärken und neue Kooperationen anzustoßen. Ein zentrales Thema war hier die Bedeutung einer evidenzbasierten und verkehrsträgerübergreifenden Mobilitäts- und Verkehrspolitik.
Vorgestellt wurde die bundesweite Mobilitätserhebung Österreich Unterwegs sowie das neue Verkehrsmodell Österreich. Zudem wurden im Rahmen des HyPA Round Tables zu Wasserstoff im Schwerverkehr sowie des Stakeholder-Events zum Masterplan Güterverkehr 2030 aktuelle Projekte und Maßnahmen, künftige Entwicklungen und nachhaltige Lösungsansätze im Güterverkehr diskutiert.
Ergänzend dazu boten die Side-Events einen breiten fachlichen Austausch zu zentralen Themen der Mobilität: von der Verbindung von Forschung und Praxis im Bahnsektor mit „FTI für die Eisenbahn: Rail4Climate“ über die Rolle des EU-Emissionshandels für den Verkehrssektor im Kontext des ETS II bis hin zu neuen, visionsbasierten Planungsansätzen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Neben den inhaltlichen Diskussionen stand die Vernetzung der Akteur:innen im Mittelpunkt. Die Konferenz brachte Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen und bot vielfältige Möglichkeiten für Austausch, Community-Building und die Weiterentwicklung gemeinsamer Perspektiven auf das Mobilitätssystem der Zukunft.
Die Mobilitätskonferenz 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass die Mobilitätswende ein gemeinsamer Gestaltungsprozess ist. Sie braucht datenbasierte Entscheidungen, technologische und systemische Innovation, integrierte Planung und den kontinuierlichen Dialog zwischen allen relevanten Akteur:innen. Die Konferenz setzte dafür wichtige fachliche Impulse und unterstrich die Bedeutung eines ganzheitlichen Blicks auf Mobilität und Verkehr.