Lange Nacht der Forschung 2026
Rückblick zum größten Event für Wissenschaft, Forschung und Innovation in Österreich
Informationen
- Datum:
- 24. April 2026 17:00 - 23:00
- Ort:
- In ganz Österreich
- Kalender:
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192.000 Interessierte nutzten an mehr als 300 Standorten in ganz Österreich das vielfältige Angebot. Bei über 3.000 Stationen, Führungen, Workshops, Vorträgen, Live-Präsentationen und Experimenten wurde Forschung erlebbar, begreifbar und sichtbar gemacht. In Wien waren es rund 60.000 Besucherinnen und Besucher.
Die Lange Nacht der Forschung wird vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF), Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) in Partnerschaft mit den Bundesländern finanziert und initiiert. Die nächste Lange Nacht der Forschung wird im Frühjahr 2028 stattfinden.
Erstmals veranstalteten die drei Ministerien einen gemeinsamen Standort „Forschung im Zentrum“ am Maria-Theresien-Platz in der Wiener Innenstadt. An insgesamt 20 Stationen konnten Besucher:innen an zahlreichen Mitmachstationen der universitären und angewandten Forschung, Wissenschafter:innen und Forscher:innen über die Schultern blicken, ihre Forschungsgebiete kennenlernen und selbst Experimente durchführen. Drei Jugendliche der Initiative „Astronauts for a Day“ erzählten über ihre Erlebnisse bei ihrem Parabelflug vom Oktober 2025 in Brüssel und kamen mit den Besuchern ins Gespräch.
Besondere Highlights bot das lebhafte Bühnenprogramm: Der Abend startete mit einer Science Show für Kinder mit Bernhard Weingartner, gefolgt von einem Science-Slam-Beitrag zum Thema „Hallstattzeitliches It-Girl mit Soundeffekt und Social Distancing in der Bronzezeit“, vorgetragen von Karina Grömer, österreichische Science-Slam-Staatsmeisterin 2020. Im Anschluss widmete sich Martin Kapun, Bioinformatiker und „Herr der Fliegen“, der wechselvollen Beziehung zwischen Fruchtfliege und Mensch.
Nach der Begrüßung durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Sektionsleiterin Henriette Spyra (in Vertretung von Bundesminister Peter Hanke) und Generaldirektorin des NHM Katrin Vohland wurde der „Heinz Oberhummer Award 2026“ für hervorragende Wissenschaftskommunikation an die britische Schriftstellerin, Komikerin sowie Radio- und Fernsehmoderatorin Sandi Toksvig verliehen.
Als finalen Programmpunkt präsentierten Wissenschaftler:innen der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) ihre Projekte in einem Science Slam – mit anschließendem Publikumsvoting für die überzeugendste Präsentation.
Alle weiteren Informationen und Programm auf langenachtderforschung.at