Größte KI-Sommerschule Europas startet in Wien
Über 400 internationale Top-Forscherinnen und -Forscher setzen mit „Digitalem Humanismus" ein starkes Zeichen für KI im Dienst des Menschen.
Die Austrian Society for Artificial Intelligence (ASAI) hat die renommierte (European Summer School on Artificial Intelligence (ESSAI) 2026 nach Wien geholt. Die feierliche Eröffnung fand heute, am Montag, den 6. Juli 2026, im historischen Wiener Rathaus statt.
Bis zum 10. Juli 2026 treffen sich über 400 internationale Top- Forscherinnen und -Forscher im Herzen Österreichs. Die Veranstaltung, die als die größte wissenschaftliche Weiterbildungsveranstaltung im KI-Bereich Europas gilt, wird vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sehr begrüßt.
Bundesminister Peter Hanke würdigt die Ausrichtung der Summer School in Wien als wichtigen Schritt für die Stärkung des österreichischen Forschungsstandorts und bekundet seine volle Unterstützung für die Initiative ASAI. Das BMIMI sieht in der ESSAI 2026 eine ideale Plattform, um zentrale strategische Themen zu verankern.
„Österreich setzt nicht nur auf reine Rechenleistung, sondern auf eine KI, die dem Menschen dient", so Hanke. „Der Digitale Humanismus ist ein fester Bestandteil der Maßnahmen des BMIMI. Wir fördern systematisch die Entwicklung hybrider KI-Systeme (Bilateral AI), die symbolisches Wissen und maschinelles Lernen verbinden. Die ESSAI 2026 integriert dies nun erstmals als eigenständige internationale Sommerhochschule (2nd International Summer School on Bilateral AI) und stellt damit Österreich als Vorreiter für vertrauenswürdige und erklärbare KI in Europa dar."
Zudem ist die Veranstaltung in diesem Jahr eng mit der 5th ACM Europe Digital Humanism Summer School verzahnt, was die internationale Relevanz des Themas unterstreicht.
Investition in die nächste Generation der KI-Forschung
Die ESSAI dient als zentraler Knotenpunkt für Doktorandinnen, Doktoranden und junge Forschende aus allen KI-Bereichen. Das einwöchige Programm bietet sowohl Einführungs- als auch vertiefende Kurse, die den Studierenden einen breiten Überblick über die Disziplin und die Verbindungen zwischen ihren Teilgebieten ermöglichen. Ein spezieller Track widmet sich fortgeschrittenen Tutorials und setzt damit die Tradition der Advanced Course on Artificial Intelligence (ACAI) fort, die von der EurAI seit 1989 organisiert wird.
„Die ESSAI 2026 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Österreich durch gezielte Förderung internationale Spitzenforschung ins Land holt und sich aktiv in das europäische Netzwerk einbringt", erklärte Hanke. „Als Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur unterstützen wir die ASAI, weil wir überzeugt sind: Eine starke nationale KI-Community ist nur im europäischen Verbund wirklich wettbewerbsfähig. Unsere Förderung sichert den notwendigen Rahmen, damit Wien als Knotenpunkt für den Austausch von Wissen und Innovationen fungieren kann."