Mobilitätsminister Hanke und Deutschlands Verkehrsminister Bilger bei erstem bilateralem Austausch in Berlin. Innovation, Automatisiertes Fahren, Brenner und Luftverkehr im Fokus.
Die drei Bahnen stehen vor demselben Schritt: dem Umstieg von Diesel- auf elektrischen beziehungsweise Akku-Hybrid-Betrieb. Die drei Länder haben sich nun darauf verständigt, die notwendigen neuen Fahrzeuge für die Schmalspurbahnen gemeinsam auszuschreiben.
In wenigen Wochen treten die neuen Regeln für sogenannte „E-Mopeds“ in Österreich in Kraft. Ab 1. Oktober 2026 werden Fahrzeuge der Klasse L1e-B, die bisher rechtlich als Fahrräder behandelt wurden, als Kraftfahrzeuge eingestuft. E-Mopeds dürfen dann nicht – wie alle anderen Mopeds auch – auf Radwegen oder anderen Radfahranlagen unterwegs sein, sondern ausschließlich auf der Fahrbahn.
„Vorbildhafte Fuß- und Radverkehrsprojekte vor den Vorhang“ hieß es bei einer festlichen Auszeichnungsveranstaltung im Rahmen des 17. Österreichischen Radgipfels und des 2. Österreichischen Fußverkehrsgipfels von 9. bis 11. September 2026 in Eisenstadt. Die prämierten Städte, Gemeinden, Organisationen und Unternehmen haben als klimaaktiv mobil Partner innovative Projekte gestartet und fördern durch ihre Maßnahmen mehr aktive und sichere Mobilität.
Von 16. bis 22. September 2026 findet in ganz Österreich wieder die Europäische Mobilitätswoche statt. Unter dem diesjährigen Motto „Mobilität für alle Generationen“ setzen mehrere hundert Städte, Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Betriebe und Organisationen ein gemeinsames Zeichen für aktive, sichere und leistbare Mobilität.
Bundesminister Peter Hanke hat Mag. Philipp Piber als Geschäftsführer der Austro Control GmbH (ACG) wiederbestellt. Der neue Vertrag beginnt mit 1. Jänner 2027 und läuft über fünf Jahre. Piber, der seit 2022 Geschäftsführer ist, führt die österreichische Flugsicherung damit auch weiterhin gemeinsam mit Elisabeth Landrichter, die seit Mai 2024 Teil der Geschäftsführung ist.
Der neue Report Aktive Mobilität 2026 zeigt: Konstant viele Menschen in Österreich bewegen sich regelmäßig aktiv fort – sei es zu Fuß oder mit dem Rad. Besonders erfreulich ist das wachsende, sichere Radverkehrsnetz.
Aufmerksamen Verkehrsteilnehmer:innen in Wien, Graz und Linz sind sie sicher schon aufgefallen: Seit dem Sommer sind in den drei Landeshauptstädten insgesamt 15 gebrandete E-Taxis unterwegs, die mit den zentralen Botschaften der Kampagne „Keine E-ngste mehr!“ auf die häufigsten Vorbehalte gegenüber Elektroautos aufmerksam machen und diese mit Fakten entkräften.
Der 17. Österreichische Radgipfel und der 2. Österreichische Fußverkehrsgipfel werden gemeinsam vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv mobil, dem Land Burgenland und Eisenstadt ausgerichtet.
Die Elektromobilität in Österreich erreicht einen weiteren wichtigen Meilenstein: Im Juli 2026 waren erstmals mehr als 300.000 rein batterieelektrische Personenkraftwagen (BEV) auf Österreichs Straßen unterwegs.
Bundesminister Peter Hanke hat sich heute am Wiener Hauptbahnhof ein Bild von der Sicherheitsarbeit der ÖBB gemacht und dabei mit Zugbegleiter:innen, Sicherheitsmitarbeiter:innen sowie den Verantwortlichen für Sicherheit im Konzern gesprochen.
Mittlerer Korridor als wachsende Logistikroute und neues Luftverkehrsabkommen im Fokus
Ministerium und Wasserstraßenbetreiber reagieren mit proaktiver Instandhaltung, neuer „Flexibler Infrastruktur“ und internationaler Kooperation.
Österreich investiert rund 1,6-mal so viel wie Deutschland. Die deutsche „Allianz pro Schiene“ erhebt jährlich die bundesseitigen Pro-Kopf-Investitionen in die Bahninfrastruktur in ausgewählten europäischen Ländern. Österreich lag 2025 mit 359 Euro pro Kopf im Spitzenfeld und damit deutlich vor Deutschland (222 Euro) sowie Italien (131 Euro).
Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) hat nach eingehender Prüfung das Vorprojekt für die Bodensee Schnellstraße S18 genehmigt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Vorarlbergs erreicht.
Mit rund 53 Kilometern Schmalspurstrecke, einem Stundentakt und mehr als 2.750 Fahrgästen pro Tag gehört die Pinzgauer Lokalbahn zwischen Zell am See und Krimml zu einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen Salzburgs.
Bund beteiligt sich an Kosten für Umstieg von Dieselzügen auf Akku-Hybrid-Züge. Hanke: „Wichtiger Schritt für moderne und klimafreundliche Mobilität im Zillertal“
Die Murtalbahn verbindet auf 66 Kilometern den Bahnhof Unzmarkt an der Rudolfsbahn mit Murau, Predlitz-Turrach an der Grenze zu Salzburg und schließlich Tamsweg. Nun soll diese wichtige Verbindung im Bezirk Murau auf elektrischen Betrieb umgestellt werden.
Vor 50 Jahren wurde in Österreich die Gurtanlegepflicht eingeführt. Was 1976 zunächst ohne Sanktionen begann, wurde in den folgenden Jahren konsequent weiterentwickelt: Seit 1990 gilt die Gurtpflicht auf allen Sitzen im Pkw, seit 1994 besteht zudem die Verpflichtung, Kinder mit geeigneten Kinderrückhaltesystemen zu sichern.
Mit Juni 2026 wurde in Österreich ein weiterer bedeutender Meilenstein der E-Mobilität erreicht: Erstmals sind 1.000 schwere Elektro-Lastkraftwagen (E-LKW) (Fahrzeugklassen N2, N3 sowie Sattelzüge) zugelassen. Diese Entwicklung unterstreicht eindrucksvoll die Dynamik der Elektrifizierung im Güterverkehr.
Starkes Bekenntnis für Sicherheit, Innovation und einen starken Luftfahrtstandort Österreich
Über 400 internationale Top-Forscherinnen und -Forscher setzen mit „Digitalem Humanismus" ein starkes Zeichen für KI im Dienst des Menschen.
Im heutigen Verkehrsausschuss wurden zahlreiche Novellierungen auf den Weg gebracht, die erhebliche Verbesserungen für den Mobilitätsbereich bringen. Dazu zählen Änderungen im Bundesstraßengesetz sowie im Kraftfahr- und Luftfahrtgesetz – alle genannten Novellen können nun rechtzeitig im kommenden Nationalratsplenum noch vor der Sommerpause beschlossen werden.
Europäische Forschungsinfrastrukturen stärken den Innovationsstandort und unterstützen die Umsetzung der österreichischen Industriestrategie.
Der Klima- und Energiefonds startet die neue Ausschreibung „Nachhaltige Bodenstromversorgung an Flughäfen“ und stellt dafür bis zu 3 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), zur Verfügung. Gefördert werden Investitionen in stationäre Bodenstromanlagen, elektrische mobile Ground-Power-Units (eGPUs) sowie stationäre und mobile Pre-Conditioned-Air-Systeme (PCA). Ziel ist es, die Energieversorgung von Flugzeugen während ihrer Standzeiten am Boden schrittweise auf emissionsfreie Systeme mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern umzustellen.