Schotterwirbel durch Eisabwurf GZ BMVIT-795.331-IV/BAV/UUB/SCH/2012
in einem Bahnhof in Österreich
Am 10. Dezember 2012, um 06:49 Uhr, lösten sich während der Durchfahrt eines Personenzuges in einem Bahnhof in Österreich bei einer Geschwindigkeit von circa 200 km/h Eis- und Schneeklumpen von der Fahrzeugunterseite und führten zur Aufwirbelung von Gleisschotter.
Witterungsbedingt hatten sich große Mengen an Flugschnee an der Fahrzeugunterseite des Personenzuges angesammelt und verhärteten während der Fahrt zu Eisklumpen. Vermutlich lösten sich diese Eisgebilde während der Fahrt bedingt durch die Außentemperaturen von +1 °C und mehr und hoher Fahrgeschwindigkeit.
Durch den aufgewirbelten Gleisschotter wurden zwei am Bahnsteig befindliche Personen und der Triebfahrzeugführer eines im Bahnsteigbereich haltenden Personenzuges am Körper getroffen und leicht verletzt. Darüber hinaus entstand Sachschaden an Einrichtungen der örtlichen Infrastruktur und an Fahrzeugen.
Abschlussbericht „Schotterwirbel durch Eisabwurf“ (PDF, 3 MB)
erstellt am 27. September 2013