Havarie Fähranlage durch MS Nestroy GZ BMVIT-807.012-II/BAV/UUB/SCH/2011
Donau Strom-Kilomter 1.901,800
Hergang
Am 18. Mai 2011 wurde die Schifffahrtsaufsicht Hainburg von dem Betreiber der Steganlage informiert, dass dieser eine schwere Beschädigung seiner Anlage vorgefunden hat.
Durch die Schifffahrtsaufsicht Hainburg wurde daraufhin ein Lokalaugenschein durchgeführt, wobei folgende Schäden erfasst wurden: Die Steganlage wurde circa 7–8 Meter zu Berg verschoben und lag Steuerbordseitig (rechte Seite in Fahrtrichtung) im Bugbereich am Steinwurf fest. Das Geländer wurde stark beschädigt und es wurden Kratz- und Schleifspuren festgestellt, welche von einem anderen Schiff stammen müssen. Die in der Steganlage befindliche Fähre (Holz-Zille) wurde ebenfalls schwer beschädigt.
Nachdem keine Vorfallsmeldung bei der Schifffahrtsaufsicht eingelangt ist, konnte mit Hilfe des DoRIS-Navigationssystem, das Schiff, welches den Schaden verursacht hat, ermittelt werden.
Ursache
Die MS Nestroy kollidierte mit der Fähranlage, da sie von der vorgegebenen Fahrstraße abwich. Durch die nicht erfolgte Meldung konnte keine genaue Ursache ermittelt werden. Es ist nicht bewiesen, dass der Unfall auf ein technisches Gebrechen oder ein Fehlverhalten des Schiffsführers zurückzuführen ist.
Summarischer Bericht „Havarie Fähranlage durch MS Nestroy“ (PDF, 804 KB)
erstellt am 14. Juli 2011