Zugkollision Zug 4329 mit Zug 47238 GZ 2025-0.354.138

im Bahnhof Sattendorf

Am 17. September 2024, um circa 19:52 Uhr, kam es im Bahnhof Sattendorf im Bereich der Weiche 1, circa im Kilometer 368,655, zu einer frontalen, seitlich versetzten Kollision zwischen dem aus dem Bahnhof ausfahrenden Zug 47238 und dem in den Bahnhof einfahrenden Zug 4329 (Flankenfahrt).

Durch die Zugkollision wurde der:die Triebfahrzeugführer:in von Zug 4329 schwer, sowie der:die Triebfahrzeugführer:in von Zug 47238 und ein:e Reisende:r leicht verletzt. In Folge der Kollision kam es zu teilweisen Entgleisungen des Triebwagens von Zug 4329, des Triebfahrzeuges Zug 47238 und des im Zugverband an erster Stelle gereihten Wagens von Zug 47238. An beiden Zügen entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf circa 2.433.350 Euro. Am Oberbau entstand ein Sachschaden von circa 50.000 Euro. Als weitere Folge des Unfalls kam es zu Betriebsbehinderungen auf der Strecke 40801.

Ursächlich für die Zugkollision war eine unerlaubte Signalüberfahrung des Ausfahrsignales „H3“ von Zug 47238 aufgrund der Wahrnehmung eines falschen Signalbegriffs am zuvor angekündigten Ausfahrvorsignal „h“.