Kollision Personenzug mit Verschubfahrt GZ BMVIT-795.333-IV/BAV/UUB/SCH/2013
in einem Bahnhof in Österreich
Am 16. Jänner 2013, um 5:51 Uhr, kollidierte in einem österreichischen Bahnhof ein in Richtung Norden durchfahrender Personenzug (kurz „Zug 2“) mit einer in Richtung Süden aus dem benachbarten Gleis verkehrenden Verschubfahrt (kurz „Zug 1“). Bei Zug 1 handelte es sich um eine Wendezugfahrt eines von einer einmündenden Strecke (kurz „Nebenbahn“) ankommenden und mit gleicher Zugnummer in Richtung Süden fahrenden Personenzuges.
Durch die Kollision wurde des Triebfahrzeug, der erste und der letzte Wagen von Zug 2 leicht beschädigt, der Triebwagen von Zug 1 schwer beschädigt. An der Infrastruktur entstand kein Sachschaden. Es kam zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen im Personenverkehr. Es wurden keine Personen verletzt oder getötet.
Überfahren eines „Fahrverbot“ zeigenden Schutzsignals durch Zug 1.
Abschlussbericht „Kollision Personenzug mit Verschubfahrt“ (PDF, 5 MB)
erstellt am 14. August 2013