Cessna 414 GZ BMVIT-85.187/0002-II/BAV/UUB/LF/2015
im Gemeindegebiet von Ellbögen, Tirol
Am Unfalltag startete der Pilot mit sieben Passagieren vom Flughafen Innsbruck zu einem Sichtflug nach Valencia. Am Flughafen Innsbruck herrschten Sichtflugwetterbedingungen. Nach dem Start auf der Piste 26 flog der Pilot in einen linken Gegenabflug und anschließend in das Wipptal Richtung Brennerpass ein. Im Gemeindegebiet von Ellbögen kollidierte das Luftfahrzeug in dichtem Nebel mit ansteigendem Gelände. Es brach ein Brand aus.
Der Pilot und fünf Passagiere erlitten tödliche Verletzungen, zwei Passagiere wurden schwer verletzt. Das Luftfahrzeug wurde zerstört.
Die Untersuchungen ergaben, dass der Pilot im Besitz eines gültigen Privatpilotenscheines ohne Instrumentenflugberechtigung war. Das Luftfahrzeug wurde nicht im Rahmen eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses betrieben. Der Flug war entgeltlich und der Pilot war in Instrumentenflugwetterbedingungen eingeflogen. Trotz umfangreicher und detaillierter Untersuchungen wurden keinerlei Hinweise auf vorbestandene unfallkausale technische Mängel festgestellt.
Abschlussbericht „Cessna 141“ (PDF, 12 MB)
erstellt am 1. Juni 2015