Robinson R66 GZ BMVIT-85.240/0001-IV/SUB/ZLF/2018

im Gößnitztal, Gemeinde Heiligenblut, Kärnten

Am 8. September 2016 ereignete sich ein Flugunfall mit einem Hubschrauber der Type Robinson R66. Nach circa 1 Minute und 30 Sekunden Flugzeit, konnten vom Passagier Steine und Felsen im Lichtkegel des Landescheinwerfers wahrgenommen werden. Darauf folgend steuerte der Pilot mit Hilfe des zyklischen Blattverstellhebels den Hubschrauber in eine steile „Nose up Position“ (die Luftfahrzeug Nase zeigt dabei steil nach oben). Kurze Zeit darauf kollidierte das Luftfahrzeug auf circa 2358 Metern mit felsigem Untergrund.

Der Pilot wurde tödlich und der Passagier schwer verletzt. Das Luftfahrzeug wurde zerstört.

Der Unfall ist auf einen Orientierungsverlust während des Fluges zurück zu führen. Der eingeschaltete Landescheinwerfer in Kombination mit einer nicht gedimmten Instrumentenbeleuchtung und einem sehr geringen natürlichen Lichtanteil trugen mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu bei.

Abschlussbericht „Robinson R66“ (PDF, 4 MB)
erstellt am 16. September 2019