Schweizer 269, Model 269C GZ 85.216/0001-IV/BAV/UUB/LF/2017
am Flugplatz Stockerau (LOAU), Niederösterreich
Der Unfall eireignete sich am 9. August 2014, um 9:18 Uhr bei der Landung auf dem Flugplatz Stockerau, als der Pilot versuchte, nicht mit einem auf der Landewiese geparkten Hubschrauber zu kollidieren. Der Hubschrauber befand sich kurz in einer normalen Schwebeposition, drehte sich aber dabei weiterhin um die Hochachse. Der Hubschrauber setzte hart am Boden auf und kippte nach links um.
Ein Besatzungsmitglied und ein Passagier wurden leicht verletzt. Das Luftfahrzeug wurde erheblich beschädigt.
Als wahrscheinliche Ursachen gelten das nicht Erkennen eines Loss of tail-rotor effectiveness (LTE) durch den Piloten, das Einleiten eines falschen Manövers zur Beendigung eines LTE und die harte Landung. Wahrscheinliche Faktoren sind der Verlust der Wirksamkeit des Heckrotors (Loss of tail-rotor effectiveness (LTE)), Generierung eines störenden Windeinfalles am Heckrotor durch eine eingeleitete Drehung nach rechts mit geringer Vorwärtsfahrt und den daraus resultierenden seitlichen Schwebeflug in Verbindung mit einer hohen Außentemperatur.
Abschlussbericht „Schweizer 269, Model 269C“ (PDF, 2 MB)
erstellt am 7. März 2017